Neu auf dem Markt a-t 2/2023; 54: 11-2

▼EXTERNES FINASTERID (FYNZUR) BEI ANDROGENETISCHEM HAARAUSFALL

Etwa jeder zweite Mann bis zum 50. Lebensjahr ist von androgenetischem Haarausfall betroffen, nicht selten mit erheblichem Leidensdruck.1 In einer europäischen S3-Leitlinie werden vorrangig zwei pharmakologische Therapieoptionen empfohlen: eine topische Zubereitung des ursprünglich als Hochdruckmittel entwickelten Vasodilatators Minoxidil (REGAINE, Generika; a-t 2000; 31: 75-6) und per os der 5-Alpha (α)-Reduktasehemmer Finasterid (PROPECIA, Generika; a-t 1997; Nr. 10: 106-7 u.a.), gegebenenfalls auch in Kombination.2 Wegen der unseres Erachtens negativen Nutzen-Schaden-Bilanz raten wir seit Jahren von beiden Mitteln ab. Seit Dezember 2022 ist Finasterid auch als Spray (▼FYNZUR) zur lokalen Behandlung der leichten bis mäßigen androgenetischen Alopezie bei Männern zwischen 18 und 41 Jahren3 im Handel. In den USA besitzt das Produkt keine Zulassung.  mehr 

© 2023 arznei-telegramm, publiziert am 17. Februar 2023

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